Samstag, 5. Mai 2012

Handwerker Andy Lang

Andy Lang, Handwerker bei der Stadtgärtnerei Basel. Wie er zu dieser Tätigkeit gekommen ist und was ihm daran gefällt, hörst du im Interview...



Infos zum Projekt people@work

Andy und ich waren so enthusiastisch, dass noch unzählige andere Fotos entstanden sind. Eine kleine Auswahl gibts nach dem Sprung. Die Brille ist übrigens kein modisches Accessoire, sondern eine Schutzbrille ;-)




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Mittwoch, 7. März 2012

Pianistin & Klarinettistin

Andra (links) und Heidy (rechts) verdienen ihr Geld als Musikerinnen und Musiklehrerinnen. Zusammen sind sie das Duo Klangfeuer. Sie geben demnächst 4 Konzerte und brauchten deswegen Fotos fürs Programm und für Plakate. Bei dieser Gelegenheit hab ich auch noch people@work Fotos von ihnen gemacht. Und natürlich haben auch sie unsere Interview-Fragen beantwortet und interessante Infos über ihre Tätigkeit preis gegeben.

Andrea Isch

1. Wie bist du zu diesem Job gekommen?
Mit viel Selbstdisziplin und Studien an verschiedenen Musikhochschulen.

2. Was muss man gut können/welche Fähigkeiten braucht man in diesem Job?
Musikalisches Talent und viel, viel, sehr viel Selbstdisziplin zum Üben.

3. Auf was freust du dich täglich? Welche schönen Erlebnisse bringt deine Tätigkeit im Alltag mit sich?
Ich freue mich darauf neue Werke einzustudieren und den jeweiligen musikalischen Kern zu entdecken und auszudrücken. Viel Freude bereitet auch das Proben mit anderen Musikern und das Unterrichten motivierter Klavierschüler. Zu den schönsten und bleibendsten Erlebnissen in unserem Beruf gehören sicherlich die Konzerte und Auftritte.

4. Was erzählen sie dir an keiner Schule über diesen Beruf?
Dass man als Musiker nie "normale" Arbeitszeiten haben wird ( aber das wissen angehende Musiker eigentlich bereits von selbst...)

Heidy Huwiler

1. Wie bist du zu diesem Job gekommen?
Ich mache seit früher Kindheit Musik und wusste irgendwann, dass ich das auch beruflich machen möchte - oder es zumindest probieren. An der ZhdK- Zürcher Hochschule der Künste (ehemals HMT) erlangte ich das Pädagogik-Diplom um als Klarinettenlehrerin zu arbeiten, an der Hochschule Luzern - Musik vertiefte ich meine Studien mit Schwerpunkt Performance. Nun arbeite ich als freischaffende Musikerin und Klarinettenlehrerin.

2. Was muss man gut können/welche Fähigkeiten braucht man in diesem Job?
Klarinette spielen! :)
Als konzertierende Musikerin: Konzentration, ruhige Nerven in Stresssituationen, Improvisationsfähigkeit und schnelles Umdenken, sofortiges abrufen von Höchstleistung - man hat nur die eine Chance im Konzert. Man muss sich präsentieren können und wollen.
Im Unterricht: Geduld und Feinfühligkeit im Umgang mit Kindern/Jugendlichen, oft ist man auch ein bisschen Psychologe, Kummerkasten oder Blitzableiter. Lösung für jede Art von Problem in petto haben oder auf den Schüler zugeschnittene Übungen finden/schreiben.

3. Auf was freust du dich täglich? Welche schönen Erlebnisse bringt deine Tätigkeit im Alltag mit sich?
Ich freue mich immer auf's spielen / proben mit meinen Kammermusikpartnern oder Orchesterkollegen. Die schönen Erlebnisse sind: wenn ich Menschen mit meiner Musik berühren kann; im Zusammenspiel mit anderen die Musik mehr fühle als spiele und alle Instrumente zu einem Gesamtklang werden. Wenn Schüler ein Aha-Erlebnis haben. Üben im flow.

4. Was erzählen sie dir an keiner Schule über diesen Beruf?
Als Musiker/Künstler wird man von Anfang an darauf vorbereitet, dass es schwierig ist. Aber wie viel man selber organisieren muss, um Konzerte zu spielen, wird nicht gesagt.

Infos zum Duo Klangfeuer

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Freitag, 24. Februar 2012

Elektroingenieur (Business Development und Verkauf)

Christian Morf, Elektroingenieur und (Studien-) Kollege meinerseits, arbeitet bei ABB im Business Development und Verkauf. Seine Aufgabe liegt darin, mit neuen Produkten neue Märkte zu eröffnen. Wie er zu dieser Tätigkeit gekommen ist und was ihm daran gefällt, hörst du im Interview...



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Mittwoch, 22. Februar 2012

Tech: System Admin & Business Analyst

Der Abend mit Chan (Name geändert) war ziemlich hektisch. Nachdem wir schon zu spät angefangen hatten und das Interview auch länger als erwartet gedauert hat, blieb nicht mehr viel Zeit fürs Shooting.

Zum Glück hatte ich mir schon ein paar Gedanken gemacht. So wollte ich ein Setup von Joe McNally aus dem Buch "Hot Shoe Diaries" nachstellen. Joe hat dort auch ein Portrait im Büro gemacht mit blauer Umgebung und warmem Licht im Gesicht des Models. Wie Joe hab auch ich weisses Kopierpapier auf den Bildschirm geklebt und mit einem sehr warmen Blitz (+2 CTS Farbgels) indirekt über dieses Papier geleuchtet. Den Weissabgleich hab ich deutlich ins kühle gehen lassen (ca. 2500-3000 K). Das gab mir eine schöne blaue Umgebung und liess das Licht in Chans Gesicht nur noch leicht warm statt dunkelorange erscheinen. Um noch etwas Separation vom Hintergrund zu erhalten, platzierte ich einen Blitz auf der rechten Seite, hinter Chan. Dieser gibt ein schönes Licht auf ihrem Haar.



Ich hab mich für CTS statt CTO Farbgels entschieden, weil Chan schon von natur aus eine eher dunkle Hautfarbe hat. CTO hätte dies noch weiter "nachgebräunt".

Während dem Shooting achtete ich erstmals auch trotz Hektik bewusst auf den Hintergrund und die Umgebung. So stellte ich fest, dass ich noch eine Pflanze im Hintergrund und ein Telefon im Vordergrund entfernen musste.



Später kam dann noch Chan's Kollegin, die Karin, hinzu. Ich machte noch ein paar Fotos von ihnen gemeinsam und dann suchte ich nach einem geeigneten Hintergrund für ein paar Portraits. Das war gar nicht so einfach, weil alles ziemlich verwinkelt war und Karin nur ca. 15 Minuten Zeit hatte. Die holztür, die eigentlich noch einen schönen Hintergrund abgegeben hätte, reflektierte natürlich meinen Blitz. Ausserdem stellte ich fest, dass blond auf hellem Holz schlecht wirkt.



So suchte ich nach einem dunklen Hintergrund, was mir schliesslich plus minus gelang. Trotz Hektik gabs doch noch ein paar akzeptable Fotos.



Zum Schluss, als Karin wieder weg war, fand ich überraschenderweise noch einen geeigneten Hintergrund: Eine schlichte, weisse Wand im Sitzungszimmer. Dort machte ich dann noch ein paar Portraits von Chan, so wie sie sich das gewünscht hatte. Als Hauptlicht verwendete ich eine Softbox von oben Links (von der Kamera her gesehen). Und um die Schatten etwas aufzufüllen, verwendete ich einen zweiten, schwachen Blitz, den ich unter meinem Objektiv hielt.




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Donnerstag, 16. Februar 2012

System Admin & Business Analyst

Das heutige people@work Model möchte ungenannt bleiben. Nennen wir sie doch Chan, zu Deutsch "die Schöne", oder "die Anmutige". Zu ihrem Job als System Admin & Business Analyst ist sie zufällig gekommen. Sie war schon in der Schweiz, als sie sich für diese Stelle beworben hat. Es sei ein ähnlicher Job, wie ihr früheriger, meint sie. Dass sie die Stelle erhalten habe, sei schon ein wenig Glück gewesen, sagt Chan. Geholfen habe ihr sicherlich, dass der Interviewer, ihr heutiger Chef ebenfalls fast kein Deutsch konnte. Und, dass sie die richtigen Fragen gestellt habe, die gezeigt hätten, dass sie ihr Geschäft versteht. Schliesslich kriegte sie die Stelle und konnte einen pensionierten Mitarbeiter ersetzen.

Die Fähigkeiten, die Chan bei ihrem Job beherrschen muss, sind vielseitig. Sie muss sich sehr gut mit dem Versicherungsgeschäft auskennen und muss wissen, was ihre "Kunden", die Risk Engineers und deren Geschäftsabläufe für Anforderungen haben. Ausserdem muss sie technisch fit sein und wissen, was ein Softwareentwickler realisieren kann. Sie bildet also die Schnittstelle zwischen Versicherungsgeschäft und Business-IT. In der Entstehungsphase der IT-Plattform schrieb sie Software- und System-Spezifikationen.

Täglich freut sich Chan auf das Team, welches ihr beim Deutsch lernen hilft. Leider sei das Team heute nicht mehr so international wie früher, das findet sie etwas schade. Sie findet es erfüllend, mit ihrem Knowhow den Software-Ingenieuren helfen zu können. Die guten Arbeitsbedingungen wie moderne Arbeitszeitmodelle, gute Kantine, Gym, Swimmingpool, Sauna, etc. dürfen natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Bei der Frage, was man in der Schule nicht über diesen Beruf lernt erklärt mir Chan die Unterschiede zwischen dem chinesischen und dem europäischen Schulsystem. Natürlich lerne man da kein Deutsch, das habe sie hier lernen müssen. Was man in China auch nicht so lerne, sei das selbständige arbeiten. Man mache in China allgemein eher das, was einem die Vorgesetzen sagen. Wer viel fragt gilt schnell als aufmüpfig, ja gar als Anhänger der Revolution. Hier in Europa werde man vielmehr dazu ermutigt, Fragen zu stellen und mitzudenken.

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Freitag, 20. Januar 2012

Schuhmacher

Schuhmacher by jenswinkler.ch
Schuhmacher, a photo by jenswinkler.ch on Flickr.
Rosario Seminara repariert seit mehr als 40 Jahren Schuhe. Wie er dazu gekommen ist und was es dazu braucht hörst du, wenn du auf die orange Playtaste drückst.


Licht: SB26 1/32, rechts oben in der Zimmerecke mit superclamp am Regal angemacht und gegen die Wand gebounct, Schirm mannhoch mit 430Ex links neben mir, 1/4, skyports


Schuhmacher by jenswinkler

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Donnerstag, 24. November 2011

Bücherliste

Damit wir wissen, welche Bücher gut sind und bei wem wir was ausleihen können, haben wir hier eine Liste erstellt. Sie wird laufend erweitert.


  1. Heaven to Hell, David LaChapelle, ISBN: 978-3-8228-2572-3 (Peter)
  2. "Vanity Fair" Portraits: A Century of Iconic Images, Graydon Carter and Christoper Hitchens, ISBN13: 9780810972988 (Peter)
  3. Magnum Magnum, Brigitte Lardinois, München 2007, ISBN 978-3-8296-0323-2 (Peter)
  4. Love and Other Stories, David Drebin, 2007, ISBN: 978-3-86654-034-7 (Peter)
  5. Nudes Indexx, Lídi a Carbonell, ISBN: 3936761132 (Peter)
  6. Der entscheidende Moment: Ein Weltklasse-Fotograf packt aus, Joe McNally, ISBN 978-3-8273-2692-8 (Jens)
  7. The Hot Shoe Diaries: Creative Applications of Small Flashes (Voices That Matter), Joe McNally, ISBN 0321580141 (Jens)
  8. The Digital Photography Book, Volume 3, Scott Kelby, ISBN13: 9780321617651 (Jens)
  9. On-Camera Flash, Techniques for Digital Wedding and Portrait Photography, Neil Van Niekerk, Amherst Media, 2009, ISBN-13: 978-1-58428-258-7 (Martin)
  10. Off-Camera Flash, Techniques for Digital Photographers, Neil Van Niekerk, 2011, ISBN-13: 978-1-60895-278-6 (Martin)
  11. Light, Science & Magic, An Introduction to Photographic Lighting, Fil Hunter, Steven Biver, Paul Fuqua, 2007, ISBN-13: 978-0-240-80819-2 (Martin)
  12. Skin, The Complete Guide to Digitally Lighting, Photographing, and Retouching Faces and Bodies, Lee Varis, 2006, ISBN-13: 978-0-470-04733-0 (Martin)
  13. Speedliter's Handbook, Syl Arena, 2011, ISBN-13: 978-0-321-71105-2 (Jens, Martin)
  14. Light It Shoot It Retouch It, Scott Kelby, 2011, ISBN-13: 978-0-321-78661-6 (Martin)
  15. Sketching Light, an illustrated tour of the possibilities of flash, Joe McNally, 2012, ISBN-10 0-321-70090-2 (Jens)
  16. This is strobist Info, your setup guide to flash photography, Dustin Diaz, 2012, ISBN-10 0-321-80354-X (Jens)
  17. Lighting and the Dramatic Portrait, the art of celebrity and editorial Photography, Michael Grecco, 2006, ISBN-10 0-8174-4227-8 (Jens)
  18. Portrait, Erotik, Akt, Professionell und erfolgreich Menschen im Studio fotografieren, Stefan Peter, 2008, (Jens)
  19. Flash Photography, how to get amazing light in any situation, Edward Verosky, 2010, eBook Ausdruck (Jens)
  20. Seeing the light, making the most of available light and minimal equipment, Mitchell Kanashkevich, eBook Ausdruck (Jens)
  21. The Digital Photography Book, Part 4, Scott Kelby, 2012, ISBN-10: 0321773020 (Martin)
  22. Der Inspirierende Augenglick, Ein Kreativer Leitfaden, Chris Orwig, Adison-Wesley, 2010, ISBN 978-3-8273-2889-2 (Martin)


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